Installation · Region Hohenlohe
Beschallung für Kirchen und Gemeindesäle
Sprachverständlichkeit in Räumen, die für Orgelklang gebaut wurden – nicht für das gesprochene Wort.
Aufgabenstellung
Was daran anspruchsvoll ist.
Kirchen sind akustisch für Musik gebaut. Der lange Nachhall, der die Orgel trägt, macht gesprochene Sprache unverständlich – besonders für Menschen mit Hörgerät.
Gleichzeitig ist der Raum denkmalgeschützt oder zumindest gestalterisch empfindlich. Technik muss wirken, als wäre sie nicht da.
Eingesetzt
Technik und Gewerke.
- Gerichtete Lautsprecher mit enger vertikaler Bündelung
- Mikrofonierung von Kanzel, Altar und Lesepult
- Anbindung an eine induktive Höranlage, wo gewünscht
- Bedienung, die auch ehrenamtlich bedienbar bleibt
- Einmessung auf den Raum
Worauf es ankommt
Drei Dinge aus der Erfahrung.
- 01 Gerichtet statt laut
- Systeme, die vertikal bündeln, strahlen weniger auf Decke und Boden. Genau das reduziert den Nachhall und bringt Verständlichkeit zurück.
- 02 An das Hören denken
- Eine induktive Höranlage kostet wenig zusätzlich und macht für einen Teil der Gemeinde den entscheidenden Unterschied.
- 03 Ehrenamtlich bedienbar
- Bedient wird sonntags, oft von wechselnden Personen. Die Anlage muss das aushalten, ohne dass jemand etwas verstellen kann.
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